So erstellt man seine eigene Internetseite
Bevor man mit der Arbeit an der eigenen Internetseite beginnt, sollte man sich über einige grundsätzliche Dinge Gedanken machen.
Welche Funktion soll die Seite erfüllen?
Moechte man nur die Freunde im Rahmen einer privaten Homepage zu einem bestimmten Hobby oder Aktivitäten informieren, so reichen hierfür Kenntnisse in statischem HTML und Cascading Style Sheets (css).
Will man hingegen mit einem modernen „Look and Feel“ aufwarten und dynamische Menüs mit einem coolen Layout verbinden, benötigt man auch gute Kenntnisse in JavaScript.
Soll darüber hinaus auch noch eine Nutzerverwaltung für ein Forum, Shopsystem oder ähnliches implementiert werden, so kommt man um die Kombination PHP und mySQL kaum herum.
Das gleiche gilt auch für CMS (Content Management Systeme) oder Blogs, die darauf ausgelegt sind, täglich oder öfter neue Inhalte in Artikelform aufzunehmen und einheitlich als Seite darzustellen.
Aus obigem wird ersichtlich, welche Kenntnisse für welche Anforderungen erforderlich sind. Sollten Sie nicht über die erforderlichen Kenntnisse verfügen, so können Sie selbstverständlich einen Dienstleister mit der Realisierung beauftragen.
Und woher bekomme ich die Seite?
Der normale Weg ist, zu einem Internet-Service-Provider zu gehen und dort eine Domain zu registrieren. Den Domain-Namen zu registrieren kostet etwa 22 Euro pro Jahr und der Server dazu zwischen drei und fünf Euro pro Monat. Ja nachdem welche Leistungen benötigt werden (PHP, MySQL-Datenbank etc.). Ein solcher ISP, der für Sie die gewünschte Domain registriert hat, hilft Ihnen sicher gerne auch bei der Realisierung weiter, falls Sie mit einzelnen Elementen Probleme haben.
Aber gibt es auch einfache und kostenlose Anbieter?
Die gibt es. Dann jedoch muss man Abstriche machen.
Man bekommt dort lediglich sogenannte Subdomains, diese kommen bei der Indizierung von Suchmaschinen meist schlecht davon und Ihre Website wird daher auch nicht auf den vorderen Plätzen der gängigen Suchmaschinen landen.
Für rein private Homepages mag das ausreichen, aber für eine professionelle Werbung ist das ein No-Go.
Im Gegenzug erhalten Sie jedoch in einem solchen Fall oft Werkzeuge, um die eigene Website zu gestalten, ohne sich in der Programmierung von Webseiten auskennen zu müssen.